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Sundance Filmfest Tagebucheintrag:
Leider haben wir keinen Preis gewonnen, aber wir sind trotzdem frohen Mutes
und sehr stolz unter den ausgewählten Filmen gelaufen zu sein.
Trotz eisiger -17° haben sich die Besucher des Festivals in die Kälte
in die Kinoschlange gestellt um unseren Film zu sehen. Alle 5 Vorstellungen
waren restlos ausverkauft. Das Feedback der amerikanischen Zuschauer war
sehr gut. Es herrschte ein sehr großes Interesse an dem Film, seinen
Mitwirkenden und seiner Umsetzung. Viele Zuschauer waren geschockt, dass
die Originalgeschichte in Kalifornien stattgefunden hat und stellten viele
gute, bedachte und auch intensive Fragen. Es gab oft längere Podiumsdiskussionen,
die sich im Foyer fortsetzten, da das Thema viele Leute sehr bewegt hat
und die Geschichte im Gegensatz zu Deutschland in den USA meist vollkommen
unbekannt ist. Nach einigen Tagen wurde unser Welle Team auf der Straße,
in Bussen und auf Veranstaltungen mit dem "Wellegruß" öffentlich
begrüßt und auf den Film angesprochen. Deutsche Journalisten,
wie Johannes Bonke von d:press, wurden in verschiedenen Interviews von anderen
Filmemachern ebenfalls mit dem "Wellegruß" gegrüßt
und sofort mit dem Film in Verbindung gebracht. Man sieht also, auch ohne
Preis war der Zuspruch groß und "Die Welle" Thema.
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